Privatgärten

Garten Ursel Glombiewski

Ulla GlombiewskiImmer im Gespräch mit Besuchern: Gastgeberin Ulla Glombiewski (rechts).

Großer Wohngarten bietet Kontraste:

Rosenduft und

Froschgequake


Ulla Glombiewski und ihr Mann Gerhard sind nicht lange Mitglieder bei den Staudenfreundenes als sie 2011 erstmals zu einer offenen Gartenpforte einluden. Doch dieser Einsatz zugunsten des Hospiz Schwerte war nicht der erste seiner Art für die beiden Dortmunder. Und ihr Garten ist auch nicht so neu, sondern er ist im Laufe von Jahrzehnten gewachsen!

Durchblick2012 fand eine weitere offene Gartenpforte statt - zugunsten des Elterntreffs krebskranker Kinder der städtischen Kliniken Dortmund. Auch im Jahr darauf ließen es sich die unermüdlichen Hobbygärtner nicht nehmen, zweimal jede Menge Besucher in ihren großen Wohngarten einzuladen: einmal im Rahmen der offenen Gartenpforte, das zweite Mal waren die Staudenfreunde zum Schauen und Reden willkommen.

Vor mehr als drei Jahrzehnten zog das Paar in das Heim mit dem 1000-Quadratmeter-Grundstück im Dortmunder Süden. "Zunächst wohnten wir einfach so hier. Wir hatten das Haus von den Schwiegereltern übernommen," erläutert Ulla Glombiewski. Im Laufe der Jahre wurden alle Bereiche umgestaltet und Stück für Stück entstand das  blühende Paradies, das sich jetzt erneut einer großen Besucherzahl präsentierte.

Teich mit Bachlauf

Rosen, vor allem englische sind es, deren spektakuläre Blüten hier das ganze Sommerhalbjahr über um die Wette duften. Zugunsten der etwas pflegebedürftigen Schönheiten von der Insel mussten die historischen, robusten, aber nur einmal blühenden Sorten weichen. Die Gärtnerin fällte die Entscheidung aus diesem Grunde:"Wäre der Garten dreimal so groß, hätte ich vielleicht auch einige alte Sorten behalten, aber so wollte ich den Platz nicht vergeuden."

Viele Sitzplätze für Gäste

Ein echter Blickfang und ökologischer Kontrapunkt zu den von Stauden begleiteten Rosen ist der große Teich, in dem eine einzige Seerosenpflanze (nicht in den Pflanzkorb gezwängt) sich prächtig, geradezu  tropisch-üppig entwickelt hat. Auf ihren großen Blättern sitzen Frösche und ein Männchen markiert mit schnarrendem Gequake sein Revier. Den Garten erobert man auf geschwungenen Wegen; überall gibt es Sitzgelegenheiten."Das haben wir so gemacht, weil wir oft und gern Gäste in unserem Garten haben," versichern die Glombiewskis.

Die offene Gartenpforte bedeutet zwar jeweils wegen des ungewöhnlichen Besucherandrangs eine beträchtliche Anstrengung für die Gastgeber, auch für die Tochter und die Enkelkinder, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Glombiewskis nehmen dies alles auf sich, um auf diese Weise anderen zu helfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Foto oben rechts: M. Zybon-Biermann

Alle anderen Fotos: Glombiewski