Gehölze

Ohne Bäume geht es nicht

Ohne Bäume und Sträucher gäbe es kaum tierisches und somit auch kein menschliches Leben auf diesem Planeten. Es sind die Wälder der Erde, welche neben den Algen der Ozeane die größte Menge des für die Erderwärmung verantwortlichen Kohlendioxids speichern und den notwendigen Sauerstoff produzieren.

 

Catalpa bignonioides 'Nana'Catalpa bignonioides 'Nana'

 

Abgesehen von dieser global wichtigen Bedeutung spielen sie in Gärten ebenfalls eine Hauptrolle. Mit ihren ganzjährig sichtbaren Strukturen schaffen sie ein optisches Gerüst, eine Ordnung, ob als Einzelgehölz, als Schnitthecke oder frei wachsendes Strauchwerk. Bäume und Sträucher bieten Vögeln, Insekten und kleinen Säugetieren Lebensraum und Nahrung. Auch Menschen nutzen viele Baumarten intensiv, das Holz zum Bauen oder als Brennmaterial, die Früchte, Nüsse und Blätter für die Küche oder medizinische Zwecke.

 

Riesen oder Zwerge – alles ist möglich, auch Kugeln und Säulen

VielfaltUnter ihnen finden sich wahre Riesen und echte Methusalems, die viele Menschengenerationen überdauern. Aber es gibt auch Zwerge und höchstens mittelgroße Bäume, die sogar in einem kleinen Stadtgarten auf Dauer leben können. Manche wachsen als schmale Säulen oder in Kugelform, ohne dass sie dafür in Form geschnitten werden müssen.

Wer seinen Garten neu anlegt, ist gut beraten, mit der Wahl der Gehölze anzufangen – und sich fachlich beraten zu lassen. Beispiele lassen sich in öffentlichen Parks und Botanischen Gärten mit einem Arboretum (Gehölzsammlung) ansehen. Manchmal gibt es auch Schaupflanzungen in Baumschulen. Dort findet man ohnehin die größte Auswahl an geeigneten Bäumen und Sträuchern für jeden Zweck und den notwendigen Rat. Seltene Sorten, die nicht vorrätig sind, können meist bestellt werden.

Informationen rund um dendrologische (gehölzkundliche) Fragen bekommt man zudem  bei Gesellschaften und Vereinigungen, wissenschaftlichen und staatlichen Institutionen. Die folgenden Links verbinden mit derartigen Einrichtungen, Liebhabern und spezialisierten Gärtnereien.

Fotos: Monika Zybon-Biermann