Links

Guter Rat und das beste Material

Nützliche Links für alle, die Gärten lieben

Wie will ich meinen Garten nutzen und gestalten? Was pflanze ich wohin und wie? Wo findet sich guter Rat? Wer ist ein seriöser Anbieter?

Wie sich zurechtfinden in der Fülle der Organisationen, unzähligen Vereine, vielen Liebhaber, Spezialgärtnereien und anderen Adressen?

Eine Quelle der Inspiration sind große und besonderen Themen gewidmete Pflanzenmärkte und Gartenmessen. Links zu bedeutenden Traditions- oder Spezial-Veranstaltungen rund ums Grün informieren über Ort, Zeit und Angebot.

Nicht nur Anfänger haben Fragen. Information und Inspiration sind immer gefragt.

Diese Linkliste bietet sorgfältig ausgewählte Adressen, die fachkundige Tipps, Erfahrungen und ein anspruchsvolles Angebot mit detaillierten Beschreibungen enthalten. Manche zeigen zudem schöne Bilder und machen Lust aufs Gärtnern.


 

Gärtnereien

Geranien? Nein, Pelargonien!

Pelargonien, die schon Uromas Balkonkästen schmückten und als Duftpelargonien im Winter die Zimmer parfümieren, sind eine Spezialität dieser Firma.

Staudengärtnerei Katharina Kaltenbach

Fuchsien für draußen, winterhart selbst in kühleren Gegenden Deutschlands, aber auch empfindlichere Schönheiten, die es wärmer mögen, solche mit großen Blüten und wilde Arten, eher kleinblütig: Insgesamt mehr als 1000 Sorten bietet die bekannte süddeutsche Spezialistin auf ihrer ausführlichen, immer aktuellen Webseite.

Fuchsien-Gärtnerei Rosi Friedl

Gärtnerei Ewald Hügin


Kürbis, Tomate und Co.: Pflanzen, die
(nicht nur) Kindern Spaß machen

Drei Kuerbisse„Kann man das essen?“ ist eine Frage, die Kinder beim Gang durch Gärten oft stellen. Eltern und Großeltern möchten daher, schon um den Nachwuchs zu begeistern, einige Nutzpflanzen anbauen. Sogar auf Balkon oder Terrasse ist das möglich. Kleine Tomaten im Kübel und ein Kürbis, der um die Pergola rankt, sehen dazu unbestreitbar  dekorativ aus.

Kürbisse waren lange Zeit aus der Mode gekommen. Inzwischen besinnt man sich wieder darauf, dass es weit mehr als nur den riesigen „Gelben Zentner“ gibt. Hunderte von Sorten, viele alt und vor allem in bestimmten Regionen zu finden, gehören zu der großen Familie. Es gibt sie in verschiedensten Größen, Farben und Formen. Sie eignen sich für süße und salzige Gerichte, für Suppen, Marmelade, als Tortenbelag, zum Grillen und zum Füllen. Die Erhaltervereine, aber auch spezialisierte Gärtnereien bieten Saatgut an.

Zwei KürbisseSie brauchen stark aufgedüngte Erde, ausreichende Bewässerung und meist eine Rankhilfe, wobei einige weniger stark wachsende auch auf dem flachen Boden klarkommen. Ihre sehenswerten Früchte sind sogar in künstlerischer, nicht nur in kulinarischer Hinsicht inspirierend, wie die beiden Beispiele zeigen.


Zeichnungen: Monika Zybon-Biermann


Organisationen

Die „Arche Noah“ als  „Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt und ihre Entwicklung“ wurde 1989 in Österreich als Initiative von GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen gegründet. Ihr Ziel: Saatgut als Grundlage der Ernährung in eigene Hände zu nehmen.

Warum? Seit 1900 ist die Vielfalt unserer Gemüse- Obst- und Getreidesorten weltweit um 75 % zurückgegangen. Das bedeutet einen dramatischer Verlust kostbarer genetischer Ressourcen. Saatgut-Monopole in Händen weltweit operierender Konzerne, Gentechnik, Klimawandel und Kriege gefährden das Erbe aus Jahrtausenden Landwirtschaft und Gartenbau. Die „Arche Noah“ bewahrt Tausende gefährdeter Nutzpflanzensorten. Dafür engagieren sich über 14.000 Mitglieder.

Neben der Erhaltertätigkeit widmet sich der Verein auch dem Politischen Lobbying und organisiert Kampagnen, vermittelt Wissen mit einem Seminarprogramm, Büchern und Publikationen, bewahrt alte Obstsorten und präsentiert die pflanzlichen Schützlinge seit 1997 in seinem Schaugarten am Schloss Schiltern im Weinviertel unweit der Hauptstadt Wien. Man kann auch direkt Pflanzen und Samen seltener Kulturpflanzen erwerben, um sie im eigenen Garten zu erhalten.

ARCHE NOAH

CrambeCrambe

Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt: VEN

Noch länger als die Arche Noah gibt es den „VEN“: Bereits 1986 wurde das deutsche Pendant, der „Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt“ gegründet. VEN-Mitglieder, haben inzwischen ca. 4000 Sorten für Hobbygärtner und Kleinstlandwirte gesammelt und kultiviert.

Inzwischen gehören mehr als 600 Mitglieder der Vereinigung an. Über 100 Paten widmen sich aktiv der Erhalterarbeit. Auch diese Vereinigung bietet Bildungsarbeit und Saatgutseminare; alljährlich wird ein „Gemüse des Jahres“ medienwirksam vorgestellt. Seit 1998 wird alljährlich ein „Tag der Kulturpflanze“ gefeiert, immer an anderen Orten.

In Zusammenarbeit mit den österreichischen und Schweizer Erhaltervereinen betreibt auch der VEN politische Arbeit, z. B. in einem Beratungsgremium des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Unter dem heiteren Titel „Samensurium“ wird seltenes Saatgut zum Tausch angeboten. Der Verein gehört dem „Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt“ sowie der „Interessengemeinschaft gentechnikfreie Saatgutarbeit“ an. In Witzenhausen nahe Kassel finden regelmäßig Veranstaltungen statt, oft gemeinsam mit anderen Vereinen, die ähnliche Ziele verfolgen.


VEN Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V.

RhabarberblüteRhabarberblüte

 

 

 

 

 

 

 

ProSpecieRara Schweiz

ProSpecieRara Deutschland

15 Höfe gehören heute der Produzentengemeinschaft "Dreschflegel" für Saatgut alter und bedrohter Sorten an. Die Gärtner-Höfe bieten biologisch erzeugtes, sortenfestes Saatgut alter, inzwischen selten gewordener Kultivare an und arbeiten mit dem VEN zusammen.

www.dreschflegel-saatgut.de

Kultursaat e. V.


Gärtnereien

Rühlemann's Kräuter und Duftpflanzen

Exotische Gewürze, Gemüse, Teekräuter, aber auch alte, vergessene Wildgemüse, ungewöhnliche Gehölze, deren Blätter und Früchte den Küchenzettel bereichern: das alles findet man in dem seit über 20 Jahren erfolgreich im norddeutschen Horstedt arbeitenden Betrieb.

Firmengründer Daniel Rühlemanns entdeckte ausgerechnet während seines Musikstudiums in Österreich die Liebe zur Gärtnerei mit Nutzpflanzen und machte aus dem Freizeitspaß einen Beruf. Inzwischen bietet die norddeutsche Spezialgärtnerei insgesamt 1300 Arten und Sorten an; 800 davon werden selbst produziert. Auf der Homepage wird das umfangreiche Sortiment im Einzelnen vorgestellt; zu allen Pflanzen gibt es Kulturanleitungen.

www.kraeuter-und-duftpflanzen.de

WaldmeisterWaldmeister

 

 

 

 

 

 

 


Ellenberg's Kartoffelvielfalt

Melanie Grabner's lilatomate

Bingenheimer Saatgut AG

Knofi & so - Witzenhäuser Spezialitäten

CULINARIS - Saatgut für Lebensmittel

Kreuterey - Gartenbaubetrieb für Heil-, Gewürz- und Aromapflanzen

Gärtnerei naturwuchs

 

 


Reisen zu Gärten und Gärtnern

Berliner Journalistin bloggt über eigenes Lieblingsthema

Reisen Sie gern? Und das am liebsten, wenn es darum geht, fremde Gärten zu erkunden? Die Berliner Journalistin Daniela David gehört selbst der Spezies Gartenfan an. Da ist es keine Überraschung, dass Gartenkultur und die Menschen, die sich darum kümmern, ihr Lieblingsthema sind, wenn sie reist, schreibt und fotografiert.

Dabei nimmt sie schon einmal einen nicht alltäglichen Blickwinkel ein. Ihre Reiseziele sind nicht nur großartige Gärten und Parks dieser Welt, sondern auch so mancher „letzte Garten“. Friedhöfe, für die Hinterbliebenen Orte der Trauer und Erinnerung, sind gleichzeitig auch Räume der Entspannung, vor allem in Großstädten. Warum nicht bei der nächsten Stadtreise einen solchen  Besuch mit einplanen? Das könnte einem nach allzu vielem Pflastertreten helfen, sich wieder zu erden.

Sie empfiehlt Lieblingsbücher, zudem porträtiert sie Menschen, die ihr Leben auf besondere Weise dem Garten widmen. Möchten Sie einmal einen Pflanzenflüsterer kennen lernen? Daniela Davis stellt einen vor. Wo? Auf ihrem Blog-Magazin „von Reisen und Gaerten“.


Die Chelsea-Flower-Show ist das größte, weltweit von Gartenliebhabern beachtete Ereignis in England, das alljährlich - wenn nicht von der Queen selbst - so doch von einem Mitglied der königlichen Familie eröffnet wird. Wo kann man nachlesen, was es auf früheren bzw. bei der aktuellen Show zu sehen gibt? Auf der Webseite dieser ehrwürdigen, alten, aber immer noch jungen und innovativen Gesellschaft, der "Royal Horticultural Society". Diese hat weit mehr zu bieten als die Organisation einer publikumswirksamen Veranstaltung - botanische Wissenschaft, Saatgut-Archiv, Pflanzensichtung, Sammlungen, Arboreten und vieles mehr gehört zu ihren Aufgaben.

Royal Horticultural Society

Das ebenfalls alljährlich in Chaumont sur Loire, dem kulturhistorischen Herzen Frankreichs, stattfindende Gartenfestival ist mehr als nur eine republikanische Kopie der oben genannten englischen Großveranstaltung. Ungewöhnliche und pfiffige Ideen, heitere An- und Aussichten stehen hier im Mittelpunkt: typisch französisch, finden die Besucher - und von Chelsea so verschieden wie ein mehrgängiges Menü im Stil der Grande Nation von einem Cream-Tea.

www.domaine-chaumont.fr

Wer sich zu einem Loire-Besuch entschließt, wird sich vermutlich die Besichtigungstour zu den berühmten Schlössern nicht entgehen lassen. Eine Adresse wird Gartenfreunden, vor allem denen, die sich an der Schönheit von Gemüse erfreuen können, besonders am Herzen liegen: das Schloss Villandry, dessen Renaissance-Parterre der wohl berühmteste Nutzgarten der Welt ist.

www.chateaux-de-la-loire.fr

www.chateauvillandry.fr

Kloster Kamp in Kamp-Lintfort
lockt mit einen barocken Terrassengarten, der zu jeder Jahreszeit sehenswert ist und Motive für Fotografen liefert.

Weitere Gärten, jeder ganz unterschiedlich, umrahmen die große Klosteranlage am Niederrhein: Der Alte Garten mit Blumen und Nutzpflanzen nach historischem Vorbild, der erst 2012 neu angelegte Kräutergarten, wo man auch Pflanzen kaufen kann sowie der Klostergarten mit Vogelvoliere, wo man im Sommer im Außenbereich des Spenden-Cafés rasten kann.

Der Bruder-Konrad-Garten befindet sich auf der Innenseite des Hauptgebäudes. Er steht exklusiv allen Seminar- und Veranstaltungsgästen des Klosters zur Verfügung.

Der Kräutergarten wurde von einer Fachjury zu einem der „50 schönsten Gärten 2016“ ernannt.
Das Kloster selbst beherbergt keine Karmeliter mehr, es wird vielmehr von der Stadt Kamp-Lintfort, dem Kreis Wesel sowie der katholischen Kirche gemeinsam erhalten und unterstützt. Parallel dazu wurde ein Förderverein gegründet. Die alten Gebäude sind heute kulturelles und touristisches Zentrum mit einem großen Angebot an Veranstaltungen.
www.kloster-kamp.eu/gaerten

Paleis Het Loo - Apeldoorn, Niederlande


Wenn Gartenstauden wild werden und Orchideen die Autobahn mögen...

Interessiert es Sie, welche Ihrer Staudenlieblinge gern aus dem Garten ausbüxen und als Neophyten die heimische Flora bereichern oder durcheinander bringen?

Wollen Sie etwas über wilde Orchideen und ihre Standorte im Ruhrgebiet wissen? Hätten Sie gedacht, dass seit dem 19. Jahrhundert in Bochum fast 150 Pflanzenarten ausgestorben, aber deutlich mehr hinzu gekommen sind? Der Bochumer Botanische Verein, 2007 von ehemaligen Studenten der Geobotanik und Biogeographie der Ruhr-Uni gegründet, bietet seinen Mitgliedern, aber auch anderen Interessenten monatliche Informationsveranstaltungen zu botanischen Themen an.

Näheres erfahren Sie auf der Homepage des Vereins. Sie bietet ständig aktualisierte Informationen und viele Bilder. Und alles das in leicht lesbarer Form, keineswegs belehrend und mit einer Prise Humor. Botanisches Wissen macht so auch Laien Spaß.

Bochumer Botanischer Verein e. V.

Botanischer Garten und Alpengarten Patscherkofel der Universität Innsbruck

NaturGarten e. V.

Netzwerk Pflanzensammlungen

Garten ganz groß
Die älteste, größte und bedeutendste Dachorganisation ist mit über 6,5 Millionen Mitgliedern sicher die Deutsche Gartenbaugesellschaft (DGG) von 1822. Dazu gehören bedeutende private Vereinigungen und staatliche Organisationen. Sie initiiert und beteiligt sich an vielen bedeutenden Projekten.


Palme im Garten -  winterhart genug?

Samenhändler bietet neuartiges Hilfe-Tool für Exotenfreunde

Wer vom Blauglockenbaum, der Hanfpalme oder einem Fuchsienstrauch für den eigenen Garten träumt, steht automatisch vor der Frage, wo der schöne Exot überwintern soll, ohne ins Gewächshaus  ausweichen zu müssen. Dabei gibt es in Deutschland unterschiedliche Klimazonen und Orte, an denen ausgewachsene Exemplare aus wärmeren Gebieten durchaus im Freien überleben können. Aber wer kennt schon die Winterhärte von Pflanzen und die Klimazonen genau genug?

Die auf seltene und exotische Arten spezialisierte Samenhandlung Asklepios-Seeds in Bad Liebenzell bietet jetzt auf ihrer Homepage ein Programm an, mit dem man einfach und kostenlos  herausfindet, ob der gewünschte Baum im eigenen Vorgarten Überlebenschancen hat. Steffen Bauer hat ein eigenes Tool dazu entwickelt, mit dem man nach einer guten Minute weiß, ob Traumpflanze und eigener Wohnort miteinander kompatibel sind. Dabei wird der internationale Standard zur Bestimmung der Winterhärte USDA verwendet. Der direkte Link zum Bestimmungstool ist www.asklepios-seeds.de/usda-winterharte-pflanzen-bestimmen.